#2021JLID und #CJFF2021 — das sind die Hashtags des Wochenendes. Sie stehen für das Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland bzw. für das jüdische Filmfestival in Kopenhagen (Copenhagen Jewish Film Festival 2021). Für beide Veranstaltungen fällt am Sonntag, dem 21. Februar, der Startschuss.

Am Sonntag findet in der Synagoge in Köln die Auftaktveranstaltung zur Eröffnung des Festjahres 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland statt — der offizielle Auftakt für ein Fest- und Kulturjahr mit etwa 1000 verschiedenen Veranstaltungen, von Ausstellungen und Konzerten über Video-Projekte und Theaterproduktionen bis hin zu Filmvorführungen und Podcasts. 

Zu den Rednern beim Festakt in der Kölner Synagoge gehören Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und der Vorsitzende des Zentralrates der Juden in Deutschland, Josef Schuster. Der Festakt wird am Sonntag um 16.30 Uhr von ARD und Deutsche Welle übertragen.

Im Zusammenhang mit dem offiziellen Beginn des Festjahres wird am Sonntag außerdem eine Vielzahl an Dokumentarfilmen und Reportagen über jüdisches Leben in Deutschland gezeigt. Auftaktveranstaltung und das umfangreiche begleitende Programm können u. a. auf Deutsche Welle gestreamt werden.

Weitere Informationen zum Programm und zu Sendungen im Rahmen des Festjahres finden sich auf der Website des WDR sowie auf 2021jlid.de.


Das andere große Event des Wochenendes ist das jüdische Filmfestival in Kopenhagen. Die diesjährige Ausgabe des Copenhagen Jewish Film Festival wird zu 100 % online über die Bühne gehen. 36 Filme stehen dieses Jahr auf dem Programm. 

Zu den vielen Highlights gehören die Dokumentarfilme über Albert Einstein (Still a Revolutionary), Ruth Ginsburg (RUTH: Justice Ginsburg in her Own Words) und Hannah Arendt (Vita Activa: The Spirit of Hannah Arendt).

In der Kategorie Fiction darf man sich u. a. auf Roman Polanskis “An Officer and a Spy”, Ruth Beckermanns “Die Geträumten” und “The Trial, Kafka” von Orson Welles freuen. 

Die Filme (in der Regel mit englischen Untertiteln) werden zwischen dem 21. Februar und dem 1. März gezeigt und können bis zu 72 Stunden nach der ersten Vorführung gestreamt werden — von allen mit einer dänischen, schwedischen, norwegischen oder färöischen IP-Adresse.

Weitere Infos zum Programm, zu Gesprächsrunden, Workshops etc. findet man auf der Website der Veranstalter.